Nahost-Länder präsentieren Tourismus und Agrarwirtschaft gemeinsam in Berlin
Auf einer internationalen Messe in Berlin stellten Jordanien und Saudi-Arabien ihre Kompetenzen in den Bereichen Tourismusförderung und landwirtschaftlicher Export vor. Öffentliche Institutionen und private Unternehmen traten dabei gemeinsam auf.
Die internationale Messe in Berlin bot eine Plattform für Länder aus dem Nahen Osten, ihre Strategien in den Bereichen Tourismus und Agrarwirtschaft einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Jordanien und Saudi-Arabien nahmen mit unterschiedlichen, aber sich ergänzenden Schwerpunkten an der Veranstaltung teil.

Jordanien war mit dem Markenauftritt „Visit Jordan“ vertreten und stellte seine touristischen Angebote, das kulturelle Erbe sowie nachhaltige Reiseerlebnisse in den Mittelpunkt. Am Stand präsentierte sich zudem die Jordan Exporters and Producers Association (JEPA). Vertreter der Organisation informierten über laufende Marketing- und Förderprogramme sowie über Kooperationsmöglichkeiten insbesondere mit dem europäischen Markt. Digitale Kommunikationslösungen und internationale Partnerschaften standen dabei im Fokus.

Agrarische Exportstärke: Saudi Dates im Mittelpunkt
Saudi-Arabien nutzte die Messe, um seine Leistungsfähigkeit im Bereich landwirtschaftlicher Exporte zu demonstrieren. Unter dem Dach von „Saudi Dates“ wurden verschiedene Dattelsorten sowie verarbeitete Dattelprodukte vorgestellt. Die hohe Produktvielfalt und die internationale Ausrichtung der Branche stießen bei den Messebesuchern auf großes Interesse.
Zu den vertretenen Unternehmen zählte auch Alrafaya, das eine breite Palette an Datteln, Dattelsirupen und verpackten Lebensmittelprodukten präsentierte. Unternehmensvertreter erläuterten die Exportstrategien für den europäischen Markt, Qualitätsstandards sowie logistische Strukturen. Verkostungen am Stand ermöglichten einen direkten Austausch mit potenziellen Geschäftspartnern.

Institutionelle Präsenz und direkte Geschäftskontakte
Sowohl an den jordanischen als auch an den saudischen Ständen standen persönliche Gespräche und institutionelle Repräsentation im Vordergrund. Die Beteiligten betonten die Bedeutung internationaler Messen für den Ausbau bestehender Kooperationen, die Erschließung neuer Märkte und die Stärkung der Markenpräsenz.
Die gleichzeitige Präsentation von Tourismusförderung und landwirtschaftlichem Export unterstrich den multidisziplinären Charakter der Messe sowie das wachsende wirtschaftliche Kooperationspotenzial zwischen den Ländern des Nahen Ostens und europäischen Partnern.