Kai Wegner: „Das Zuckerfest gehört zu Berlin“
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonte anlässlich des Zuckerfestes, dass der Ramadan und das Fest fest zur multikulturellen Identität der Stadt gehören, und setzte zugleich ein klares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und Religionsfreiheit.
Berlin – Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat anlässlich des Zuckerfestes (Eid al-Fitr) die Bedeutung des Festes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. In seiner Rede betonte Wegner, dass das Zuckerfest ein fester Bestandteil des Berliner Stadtlebens sei.
„Feste stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt“
Wegner unterstrich, dass das Zuckerfest weit mehr als ein religiöses Ereignis sei. Es stehe für Begegnung, Austausch und Solidarität. Gerade in Zeiten globaler Krisen, Konflikte und wachsender gesellschaftlicher Spannungen seien diese Werte von besonderer Bedeutung.
„Das Zuckerfest steht für Zusammenhalt und Miteinander – Werte, die wir in unserer Gesellschaft dringend brauchen“, sagte Wegner.
„Die DNA Berlins: Freiheit und Vielfalt“

Mit Blick auf die Identität der Hauptstadt erklärte Wegner, Berlin sei eine offene, internationale und vielfältige Metropole. Freiheit, Vielfalt und Weltoffenheit gehörten zur grundlegenden DNA der Stadt.
Zugleich positionierte sich der CDU-Politiker klar gegen gesellschaftliche Spaltung und Extremismus. „Berlin ist eine Stadt der Freiheit – und in dieser Stadt haben Hass und Ausgrenzung keinen Platz“, so Wegner.
Religionsfreiheit stärker betonen
Ein zentraler Punkt seiner Rede war die Rolle der Religion in der Gesellschaft. Wegner hob hervor, dass Religionsfreiheit ein wesentlicher Bestandteil der Berliner Werteordnung sei. Religion gebe Orientierung und Halt und müsse im öffentlichen Leben stärker anerkannt werden.
In diesem Zusammenhang sprach er sich auch dafür aus, den Religionsunterricht an Schulen für verschiedene Glaubensgemeinschaften weiter auszubauen.
„Ramadan und Zuckerfest sind Teil Berlins“
Wegner machte deutlich, dass religiöse und kulturelle Vielfalt eine Stärke Berlins darstelle. Ramadan und das Zuckerfest seien längst Teil des urbanen Lebens und Ausdruck dieser Vielfalt.
„Diese Feste gehören zu unserer Stadt und bereichern unser gemeinsames Leben“, erklärte der Regierende Bürgermeister.

Wirtschaft als tragende Säule
Neben gesellschaftspolitischen Themen würdigte Wegner auch die Rolle der Wirtschaft. Unternehmerinnen und Unternehmer leisteten durch Investitionen, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie ihr Engagement einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität Berlins.
„Eine starke Wirtschaft ist eine tragende Säule für den Wohlstand unserer Stadt“, sagte Wegner.