Steinmeier zum Ramadanfest: „Der Ramadan ist Teil des religiösen Lebens in Deutschland“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Eid al-Fitr 2026 eine Grußbotschaft veröffentlicht und die Bedeutung des Ramadan für das gesellschaftliche Leben in Deutschland hervorgehoben.
Berlin – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich anlässlich des Endes des Ramadan mit einer Botschaft an die Musliminnen und Muslime in Deutschland gewandt und dabei den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont.
In seiner Erklärung würdigte Steinmeier den Ramadan als festen Bestandteil des religiösen Lebens in Deutschland. „Der Ramadan ist ein auch in Deutschland beheimatetes Fest geworden“, heißt es in der Botschaft.
Der Bundespräsident hob hervor, dass viele Moscheegemeinden und muslimische Familien ihre Nachbarschaft zum Fastenbrechen einladen. Dies sei eine „wunderbar großzügige Geste“, die das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärke.
Zugleich verwies Steinmeier auf die aktuelle internationale Lage und äußerte den Wunsch, dass das Fest Momente der Gemeinschaft, der Zuversicht und des Zusammenhalts im Kreis von Familie und Freunden ermögliche.
Die Botschaft fand auch in sozialen Netzwerken große Resonanz. Auf der Plattform X wurde insbesondere die Aussage hervorgehoben, dass der Ramadan Teil des religiösen Lebens in Deutschland sei.